Für den im Prümer Urbar von 893 erstmals genannten Ort ist seit 1570 eine Kapelle überliefert. Der heutige dreiachsige Saalbau schließt dreiseitig. Er stammt aus dem Jahre 1835. Aus dem Giebeldreieck erwächst ein niedriger Glockenturm.

Der Kirchbau wurde 1955 durchgreifend modernisiert. Im Westjoch sind hohe quadratische Strebepfeiler als Substruktion des Turms vorhanden. Fünf Halbkreisbögen verbinden sie mit den Außenwänden, wo sie von flachen Wandpilastern abgefangen werden. Der Raum ist mit einer Flachdecke über hoher Voute gedeckt. Vom Inventar verdienen das Altarkreuz und die Luxemburger Madonna, beide sind Holzskulpturen des 18. Jahrhunderts, Erwähnung.

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