1840 wurde der dreiachsige Saalbau mit niedrigerem, eingezogenem Chor errichtet und 1880 bis 1890 ausgebaut. Die Westfront wird durch einen quadratischen Dachreiter mit Spitzhelm akzentuiert. In einer hohen, rundbogigen Blendnische sitzen das halbrund schließende, profilierte Eingangsportal und ein Kreisfenster. Drei Fenster belichten auf jeder Seite den mit einer Flachtonne gewölbten Saal, je eines die Chorseiten. Alle schließen mit Rundbogen.

Ein Tabernakelaltar aus Holz aus den 1920er-Jahren mit zwei Reliefs, der an die Kunst des Art Deco erinnert, und Heiligenfiguren verschiedenen Alters bilden die Ausstattung. Bei der Restaurierung von 1992 kamen die Holzempore und die jetzige Innenraumfassung mit einer klassizistisch gestalteten Schmuckbordüre hinzu.

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