Für den wohl schon 777 bzw. 804, sicher aber 893 genannten Ort wird 1570 eine Johanneskapelle erwähnt. Die heutige Kirche in der Ortsmitte entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Dem Saalbau wurde 1787 ein Ostturm angefügt. 1907/08 erhielt er ein rundes Treppentürmchen, außerdem wurde das Schiff um eine Achse nach Westen verlängert. Dabei wurde das barocke Eingangsportal mit gesprengtem Giebel versetzt und seine Rundbogennische zu einem Fenster umgebaut. Die barocke Turmlaterne wurde 1983 leicht verändert rekonstruiert.

Der fünfjochige Saal wird durch insgesamt vier, der gerade schließende Chor durch ein Rundbogenfenster belichtet. Das Gewölbe ist eine Stichkappentonne, die im Schiff von Pilastern getragen wird. Die barocke Holzfigur einer Immaculata, eine neuromanische Kommunionbank und eine Kreuzigungsgruppe des 20. Jahrhunderts sind bemerkenswert. Die schlichten Glasfenster mit Schmuckbordüren schuf 1992 Heidemarie Scheuer, Trier.

offcanvas menu