Die neuromanische Kirche wurde 1875 nach einem Entwurf von Kreisbaumeister Peter Julius Wolff errichtet. Sie erhebt sich mitten im Dorf über einer mit Zypressen bewachsenen Terrasse. In dem Kalksteinquaderbau mit Sandsteinhauwerk haben sich Teile der Ausstattung und Reste der originalen Raumfassung (Quaderung) unter der weissen Tünche erhalten. Vor der Kirche befindet sich ein Taufstein des 18. Jahrhundert aus dem Vorgängerbau. [1] Für den 759 erstmals schriftlich genannten Ort wird eine Kapelle erst 1570 erwähnt. Die heutige Kapelle in der Ortsmitte ist von meist gut erhaltenen Bauernhöfen des 18. und frühen 19. Jahrhunderts umgeben. Der neuromanische Kalksteinbau zu drei Jochen mit eingezogenem fensterlosem Chor wird von abgetreppten Strebepfeilern und von Rundbogenfriesen unter der Traufe und am Giebel gegliedert. Über dem Säulenportal ist er durch ein Chronogramm in das Jahr 1875 datiert. Ein Drillingsfenster, eine kleine Fensterrose und ein Dachreiter bereichern zusätzlich die Eingangsfront. Innen nehmen abgetreppte Wandvorlagen die Gurtbögen und Kreuzrippengewölbe auf. Das Rippengewölbe des Chors sitzt auf Konsolen. Der neuromanische Schreinaltar ist eine Stiftung des Pfarrers Sifferath und trägt Figuren des heiligen Hubertus und derKatharina. Beachtung verdienen auch die Dekorationsfriese an Triumphbogen und Empore sowie deren neuromanische Kapitelle.

 

 

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