Für das 1103 urkundlich erwähnte Dorf ist eine Kapelle erst 1713 belegt. Der heutige Bau entstand 1952/53; er wurde vom Architekten Peter Christmann, Trier, geplant. An einen Rechtecksaal von drei Achsen schließt sich ein niedriger, eingezogener, gerade schließender Chor an, an dessen Südflanke ein dreigeschossiger Turm mit Pyramidendach steht. Rundbogenfenster im Schiff und im Turmobergeschoß, ein Rundfenster auf der Nordwand des Chors und ein einfaches Rundbogenportal gliedern den schlichten Bau.

Die flach gedeckten Innenräume verbindet ein weiter Segmentbogen. Das einfache Inventar und die Fensterverglasung mit teils symbolischen, teils figürlichen Darstellungen der Sakramente und –im Chor- der Verkündigung an Maria von Rudi Schillings stammen aus der Erbauungszeit. Das Altarkreuz und die Marienfigur –beide aus Holz- schuf der Bildhauer Franz-Josef Leisen aus Wißmannsdorf.

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