Weiter in die Vergangenheit zurück als die erste –unsichere- urkundliche Nennung von Halsdorf von 798/99 reichen Reste einer kleinen dreischiffigen Holzpfostenkirche des 7. Jahrhunderts. Sie wurden beim alten Friedhof –er lag in Richtung Olsdorf- ausgegraben. Eine Kapelle wird zuerst im Jahre 1666 genannt, der heutige Bau stammt aus dem 18. Jahrhundert bzw. von 1963.

Der zweiachsige Saalbau mit dreiseitig schließendem Chor und einem Dachreiter im Westen wird von Rundbogenfenstern mit Kämpfer- und Keilsteinen belichtet. Sein profiliertes Türgewände wurde bei der Kirchenerweiterung des Architekten Bert Emmerich aus Bitburg von der alten Westwand seitlich in den Erweiterungsbau versetzt. Dieser verlängert das Schiff um ein Drittel, besitzt eine Empore und –wie heute auch der Altbau- eine flache, holzverkleidete Tonnenwölbung. Der hölzerne frühbarocke Säulenaltar rahmt eine Figurennische des späten 18. Jahrhunderts. Um 1920 entstand in neubarocken Formen das Südwestfenster mit dem Hl. Isidor. Das Marien- und Michaelisfenster sind Arbeiten von Rudi Schillings von 1952.

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