Gegen 1200 erscheint das Dorf erstmals in einer Urkunde. Eine Kapelle ist seit 1570 belegt. An ein kleines, im scheitrechten Portalsturz ins Jahr 1758 datiertes Schiff schließt sich ein etwas höherer, gerade schließender Chor mit Dachreiter an. Ein kleines Spitzbogenfenster in der Rückwand, das Kreuzgratgewölbe auf einfachen Konsolen und der gedrückte, niedrige Triumphbogen machen seine Entstehung im Spätmittelalter wahrscheinlich. Sein zweigeschossiger Altaraufbau des 17. Jahrhunderts zeigt im Untergeschoß drei schlichte Figurennischen und Fruchtgehänge, darüber rahmen Säulen und Volunten ein Relief mit dem Hl. Hubertus. Das qualitätvolle Antependium ist eine Arbeit des späten 18. Jahrhunderts. Steinskulpturen der Hl. Ottilie und des Hl. Willibrord (vor 1700) stehen in Figurennischen neben dem Triumphbogen, in dem ein barockes Weihwasserbecken hängt. Modern sind die Kreuzwegreliefs aus Stuck und eine Holzmadonna des Trierer Künstlers Paul Siegert. Je zwei Fenster belichten heute Chor und Schiff.

 

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