Das Bistum Trier (lateinisch Dioecesis Trevirensis) in der Kirchenprovinz Köln ist die älteste römisch-katholische Diözese in Deutschland. Bischofssitz ist die Stadt Trier mit der Kathedralkirche, dem Trierer Dom, der 1986 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde.
Amtierender Diözesanbischof ist seit 2009 Stephan Ackermann.

Das Bistum Trier umfasst Teile der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland und die Exklave Kirchen (Sieg). Es ist die älteste römisch-katholische Ortskirche Deutschlands und wurde (frühestens) im 3. Jahrhundert von Bischof Eucharius gegründet. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Trier Erzbistum und die Trierer Erzbischöfe Kurfürsten im Heiligen Römischen Reich.

Das Bistum umfasst heute den Nordwesten des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, und zwar die ehemaligen Regierungsbezirke Trier und Koblenz ohne den nördlichen Teil des Landkreises Neuwied, den westlichen Teil des Landkreises Altenkirchen und ohne den Westerwaldkreis, sowie das Saarland ohne den Saarpfalz-Kreis und ohne die Ostertalorte Osterbrücken, Hoof, Niederkirchen, Bubach, Marth und Saal (Stadtteile der Kreisstadt St. Wendel), die früher pfälzisch waren und bis heute zum Bistum Speyer gehören. Dazu kommt das Dekanat Kirchen (Sieg), „Trierische Insel“ genannt.

Das Bistum Trier gliedert sich in 32 Dekanate („Mittlere Ebene“) in drei „Visitationsbezirken“ (Koblenz – Saarland – Trier). Eine Struktur-Reform hat im April 2004 die bis dahin bestehenden sieben Regionen und 75 Dekanate aufgelöst und ihre Aufgaben teilweise den neu entstandenen 35 Dekanaten, teilweise den in ihrer Funktionalität verstärkten drei Visitationsbezirken zugeführt. Die Leitung der Bezirke unterliegt den Weihbischöfen.

Zum Abschluss ihrer zweieinhalbjährigen Synode verabschiedete die Diözese am 1. Mai 2016 eine grundlegende Strukturreform, die in den kommenden Jahren bearbeitet und in die Umsetzungsphase kommt.

 

Weiterführende Informationen  und aktuelle Themen finden Sie unter: Bistum Trier

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