Sie wollen heiraten


Auf die kirchliche Feier werden Sie sich intensiv vorbereiten

In den Glaubensgeschichten der Bibel begegnen Christen dem Wort Gottes, im Gebet können sie das Gespräch mit Gott suchen. Doch die Beziehung zwischen Gott und den Menschen ist nicht nur von Worten geprägt, sondern auch durch symbolische Handlungen. Diese leibhaftigen Begegnungen mit Gott sind besondere Heilszeichen, die wir Sakramente nennen. Sakrament bedeutet „religiöses Geheimnis, Weihe, Verpflichtung“. Durch die Sakramente begegnen Christen der besonderen Nähe Gottes, erfahren seine Güte und werden in ihrem persönlichen Glaubensweg gestärkt.
Ihren Ursprung haben die Sakramente im Handeln Jesu Christi. Das, was Jesus vor 2000 Jahren gelehrt und bewirkt hat, wird in unserer Lebenswirklichkeit lebendig. Das Sakrament der Ehe spendet sich das Paar im Traugottesdienst gegenseitig. Nach dem katholischen Eheverständnis ist die Ehe ein unauflöslicher Bund, mit dem das Ehepaar seine Lebensgemeinschaft begründet. Das Brautpaar verspricht sich am Altar die Treue in guten und schlechten Tagen.

Zum Sakrament der Ehe gehören:

  • die Freiwilligkeit
  • die Überzeugung von der Unauflöslichkeit
  • Treue
  • der Wille zur Elternschaft
  • die Zuwendung Gottes

Im Gegensatz zur katholischen Kirche versteht die evangelische Kirche die kirchliche Trauung nicht als Sakrament, sondern segnet im Rahmen des Traugottesdienstes die standesamtlich geschlossene Ehe.

 

Sie haben sich zu einer kirchlichen Trauung entschlossen?

Hierzu steht Ihnen der Priester für die persönliche Begleitung zur Verfügung. Er wird Sie auch mit den Einzelheiten der Vorbereitung und den kirchlichen Zeremonien vertraut machen.

Im Pfarrbüro ist man Ihnen gerne behilflich, die notwendigen Unterlagen zusammenzustellen und die Formalitäten zu erfüllen. Wir werden mit Ihnen alle Einzelheiten besprechen. Sie brauchen dazu Ihre kirchlichen Unterlagen (Taufscheine) und evtl. das Stammbuch. Wenn Sie nicht in einer Kirche unserer Pfarreiengemeinschaft getauft wurden, benötigen Sie eine Taufbescheinigung Ihres Taufpfarramtes, die nicht älter als sechs Monate sein darf.

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