Ein Hauptgrund, die Hl. Kommunion im Tabernakel aufzubewahren ist, neben der Möglichkeit zur Anbetung Jesu im Allerheiligsten, der Dienst an den alten und kranken Menschen in einer Pfarrei, die nicht mehr selbst zur Feier der Hl. Messe in die Kirche kommen können. Auch sie sollen weiterhin Teil der eucharistischen Gemeinschaft sein.
 
So gehen haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen unserer Pfarreien jeden Monat zu unseren Alten und Kranken und bringen ihnen die Hl. Kommunion ins Haus. Neben der kleinen Feier, in der das Gebet, das Wort Gottes und das Altarsakrament im Mittelpunkt stehen, besteht auch die Möglichkeit, einfach einmal über Alltagsthemen ins Gespräch zu kommen oder zu erzählen, was gerade auf dem Herzen liegt.
 
Viele Menschen haben Befürchtungen und fragen sich, was man alles vorbereiten muss zur Krankenkommunion und lehnen dann das Angebot ab, weil sie vielleicht selbst nichts mehr vorbereiten können. Hierzu sei gesagt: Jesus will in der Kommunion zu Ihnen kommen. So ist es zunächst in aller erster Linie eine innere Vorbereitung, die Sie treffen können, im Gebet und in Ihrer inneren Einladung an den Herrn. Äußerlich reicht dann schon, eine Kerze und ein Kreuz auf den Tisch zu stellen. Sprechen Sie uns aber auch ruhig an, wenn Sie sich unsicher sind.
 
Wenn Sie oder Ihre Angehörigen also die Krankenkommunion empfangen möchten, scheuen Sie sich nicht, uns anzurufen. Wir kommen gerne zu Ihnen! Es besteht auch die Möglichkeit, dass Sie uns einfach einmal kommen lassen, sehen, wie es für Sie ist und dann entscheiden, ob Sie monatlich unseren Besuch möchten oder nicht. Die Termine der monatlichen Hauskommunion finden Sie jeweils im aktuellen Pfarrbrief, welcher auch auf dieser Homepage auf der Startseite zum Download bereitsteht.
 
Das Sakrament der an einer ernsten Erkrankung Leidenden ist die Krankensalbung. Stirn und Hände des Kranken werden mit dem Krankenöl gesalbt. Es ist ratsam, frühzeitig einen Priester zu rufen, denn das Sakrament der Krankensalbung ist nicht in erster Linie das Sakrament der Sterbenden (das ist nämlich die Wegzehrung, die Hl. Kommunion in der Sterbestunde), sondern ein Sakrament der Stärkung. Deshalb spricht man auch nicht mehr von der "Letzten Ölung" sondern vom Sakrament der Krankensalbung.
 
Zweimal jährlich bieten wir in einer unserer Kirchen auch einen Krankensalbungsgottesdienst an, der erfahrungsgemäß sehr gern angenommen wird. Es tut vielen Menschen gut, in der Gemeinschaft dieses Sakrament durch das Miteinander und gemeinsame Gebet zu empfangen.
 
Anfragen und Anmeldungen zur Hauskommunion oder Krankensalbung richten Sie bitte telefonisch oder per Mail an unsere Pfarrämter.
 

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